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Logikpegel

Sonntag, 1. November 2009

Logikpegel sind – einfach gesagt – die Spannungsbereiche in denen ein Signal als 0 bzw. 1 interpretiert wird. Das zugrunde liegende Problem ist dass zwischen der Ausgabe einer Spannung am ersten Transistor und dem Eingang am zweiten Transistors Rauschen auftreten kann. Des weiteren kann es auch vorkommen das der erste Transistor bereits eine fehlerhafte Spannung ausgibt weil die Spannung die das Netzteil liefert nicht mehr ausreicht.
Der das Bauteil das dass Signal ausgibt wird auch Treiber genannt, dass empfangende Bauteil Empfänger.

Man definiert also einen bestimmten Spannungsbereich in dem jedes ausgegebene Signal liegen muss, wenn es eine 0 bzw. 1 sein soll, und einen etwas größeren Bereich für die eingehende Spannung am Empfänger.

  • output low V_{OL}
    maximale ausgehende Spannung für eine 0
  • output high V_{OH}
    minimale ausgehende Spannung für eine 1
  • input low V_{IL}
    maximale eigehende Spannung für eine 0
  • input high V_{IH}
    minimale eigehende Spannung für eine 1
von http://www.elektronik-kompendium.de/sites/dig/0205171.htm

von http://www.elektronik-kompendium.de/sites/dig/0205171.htm

Der Toleranzbereich auf der Empfängerseite ist größer als der auf der Leiterseite. Dieser Unterschied ist der sogenannte Störabstand. Man kann ihn mit folgenden Formeln berechnen:
NM_H=V_{OH}-V_{IH}
NM_L=V_{IL}-V_{OL}

Der Bereich der keinem Wert zugeordnet ist wird als verbotene Zone bezeichnet. Sollte der Empfänger einen Wert in der verbotenen Zone empfangen ist nicht definiert was danach passiert.

Ältere Chips arbeiten noch mit 5 Volt. Dabei kann man die Bereiche und die verbotene Zone sehr groß wählen. Um Energie zu sparen und um die Chips weiter verkleinern zu können muss man die Spannung aber so weit wie möglich senken. Dabei entsteht das Problem dass man die Toleranzbereiche immer kleiner wählen muss.

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