Scheme (1970) ist eine relativ alte Sprache, aber eine der neusten Abkömmlinge von Lisp. Und Lisp ist “die Mutter aller Programmiersprachen”!
Kombination oder Präfix-Notation
In Scheme ist alles in Klammern gefasst. Eine einfache Addition sieht wie folgt aus:
An der ersten Stelle in der Klammer steht der Operator oder die Funktion. Danach folgen die Parameter. Die Anzahl der Parameter kann variieren, so ist es bei den eingebauten Funktionen möglich, beliebig viele anzugeben (solang sonnvoll).
(Ist das gleiche wie .)
Diese Darstellungsform nennt man Präfixdarstellung.
Verschachtelte Kombinationen
Kombinationen können natürlich beliebig weit verschachtelt werden.
Konstanten und Funktionen
Konstanten und Funktionen können mit dem Schlüsselwort define definiert werden.
(define (square var) (* var var))
In der ersten Zeile erstellen wir eine Konstante PI mit dem Wert 3.14.
In der zweiten Zeile definieren wir eine Funktion (oder Prozedur) namens square mit dem Parameter var. Der Funktionskörper (oder Funktionsrumpf) multipliziert den Parameter var mit sich selbst und gibt das Ergebnis automatisch zurück.
Danach kann man die Konstanten wie eine Zahl benutzen und die Funktion wie einen Operator:
würde uns das Ergebnis 9,8596 zurückgeben bzw. in diesem Fall auf dem Bildschirm ausgeben.
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