Eine Funktion besteht aus geordneten Paaren. Das bedeutet zu jedem x-Wert gibt es einen (!!) y-Wert. Deshalb kann man ein geordnetes Paar auch so schreiben: .
Wenn dann folgt daraus, dass
und
.
gilt nur wenn
.
Ein geordnetes Paar wird auch als Tupel bezeichnet. Dabei ist ein Tupel mit 2 Elementen ein 2-Tupel, mit 3 Elementen
3-Tupel oder auch Tripel, usw.
Kartesisches Produkt
Das Kartesisches Produkt ist die Menge aller geordneten Paare die sich aus den beiden Ausgangsmengen bilden lassen.
“Jedes mit jedem”
Die Definition ist:
Beispiele und weitere Gesetze, siehe Wikipedia.
Definitionsbereich, Wertebereich und Graph
Nehmen wir eine an, wir hätten 2 Mengen und
und Funktion von
nach
ist gegeben durch die Menge
. Wobei gilt:
. Die Funktion ist demnach
.
Definitionsbereich:
Wertebereich:
Graph:
2 Funktionen sind gleich, wenn der Wertebereich, Definitionsbereich und Graph identisch ist.
Eine Funktion f von nach
schreibt man
.
Die Funktion g ist die Erweiterung von f, wenn .
Eigenschaften
-
Eine Funktion ist injektiv, wenn jeder Funktionswert maximal einmal erreicht wird.
-
Eine Funktion ist surjektiv, wenn jedes Element des Wertebereichs mindestens einmal abgebildet wird.
-
Eine Funktion ist bijektiv, wenn sie sowohl injektiv als auch surjektiv ist.
Beispiel I.4.5
Bilder
-
Das Bild eines Elements
der Definitionsmenge ist einfach der Funktionswert (
).
</li>- Das Bild einer Funktion ist die Menge der Bilder aller Elemente der Definitionsmenge
, also
. Das Bild ist also eine Teilmenge des Wertebereichs.
Beispiele.- Das Urbild eines Elements
des Wertebereich ist die Menge aller Elemente des Definitionsbereichs, deren Bild (resultierender Funktionswert)
ist. Man schreibt
.
Beispiele.- Das Urbild einer Teilmenge
des Wertebereiches ist die Menge aller Elemente des Definitionsbereichs, deren Bild Element dieser Teilmenge ist:
.
- Die Umkehrfunktion einer bijektiven Funktion weist jedem Element des Wertebereichs das Urbildelement zu.
- Unter der Verkettung oder Komposition versteht man die Hintereinanderausführung
zweier Funktionen für alle Elemente des Defnitionsbereiches.
- Das Bild einer Funktion ist die Menge der Bilder aller Elemente der Definitionsmenge
Stetigkeit
Eine Funktion ist stetig, wenn sehr kleine Änderungen an den Eingangswerten auch nur sehr kleine Änderungen an den Ausgangswerten verursachen. Beispiele: http://de.wikipedia.org/wiki/Stetigkeit#Beispiele_und_Gegenbeispiele